Outdoorjacke kaufen

outdoorjackenWer sich in der Natur aufhält, muss sich vor deren Wettereinflüssen schützen. Outdoor Jacken bieten zuverlässigen Schutz vor Wind, Regen und Kälte. Man trägt sie im Zwiebelprinzip als zweite, dritte oder wie in den meisten Fällen als äußerste Lage.

Das Angebot ist mittlerweile groß. Ob es nun eine wasserdichte Regenjacke (Hardshell), eine wärmeisolierende Daunen- bzw. Kunstfaserjacke oder eine vor Wind schützende Jacke (Softshell) sein muss, hängt ganz vom Einsatzzweck ab.

Damit die Suche nach der passenden Jacke ein wenig einfacher wird, findet Ihr hier ein paar Hinweise zu den verschiedenen Varianten von Outdoor Jacken und deren Merkmalen.

Outdoorjacken und deren Eigenschaften

In erster Linie erfüllen Outdoorjacken entweder die Funktion des Wetterschutzes oder der Isolation.

Hardshelljacken

hardshelljackeEine Regenjacke soll zuverlässig wasser- und winddicht zu sein. Hochwertige Hardshells sind außerdem noch dauerhaft imprägniert (DWR), um die bestmögliche Atmungsaktivität zu gewährleisten. Viele Jacken sind an den besonders beanspruchten Stellen wie Schultern und Hüfte besonders verstärkt und verhindern somit ein frühzeitiges Verschleißen.

Bei Hardshelljacken sollte man immer auf die Stärke des Oberstoffes achten. Ultraleichte Hardshells sind weniger für schwere Tourenrucksäcke geeignet. Hier sollte man ausschließlich auf dreilagige Versionen mit mind. 40D Fadenstärke setzen, da sonst die Membran auf Dauer beschädigt werden kann.

Technische Regenjacken sind besonders für den Bergsport geeignet, da sie hochgesetzte Seitentaschen bieten, welche auch mit angelegtem Klettergurt erreichbar sind. Außerdem sind die Kapuzen ausreichend dimensioniert und einstellbar um einem Helm genügend Platz zu bieten.

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Softshelljacken

softshelljackeSolche Jacken sind etwas weicher in der Haptik und weisen dank dem entsprechenden Stretchanteil ein angenehmes Tragegefühl auf. Softshell Jacken sind meist stark wasser- und windabweisend, jedoch nicht dicht. Lediglich Modelle mit Windstoppermembran halten auch Wind zu 100% ab, sind aber anders als die Hardshelljacken nicht an den Nähten getaped.

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Fleece-, Kunstfaser- und Daunenjacken

fleecejackeDiese Jacken dienen Isolation und somit dem Rückhalt und der Speicherung gewärmter Luft. Unter einer Hard- oder Softshell getragen, falten sie ihre ganze Wirksamkeit aus, da der Wärmerückhalt verstärkt und das zusätzliche Auskühlen durch Wind unterbunden wird.

Wie warm eine Jacke ist, lässt sich an der Materialqualität herausfinden. Hier gilt im Sinne der bestmöglichen Wärmeleistung: je mehr, desto besser. Während bei Fleece und Kunstfaser das Flächengewicht (g/m²) ausschlaggebend ist, zählt bei Daune die Bauschkraft und das Verhältnis von Daune zu Feder genauso, wie die eigentliche Füllmenge.

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Ski- und Winterjacken

winterjackeKombinationen aus den Bereichen Wetterschutz und Isolation stellen Ski- und Winterjacken dar. Sie verbinden einen soliden Wetterschutz mit einer wärmenden Isolation.

Achten sollte man bei jeder Outdoorjacke auf die kleinen Details wie die Anordnung der Taschen, der Aufbau der Kapuze, Verstellmöglichkeiten an den Bündchen oder eine extra Tasche für den Skipass. Nicht zu unterschätzen sind Daumenschlaufen, da sie ein Verrutschen der Ärmel verhindern und somit immer perfekt sitzen. Ein Schneefang, zusätzliche Belüftungen unter den Armen und Reflektoren bei schlechten Sichtverhältnissen runden die perfekte Outdoor Jacke ab.

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Doppeljacke

doppeljackeDoppeljacken sind die eierlegende Wollmilchsau unter den Outdoorjacken.

Zwei Jacken in einer: Eine wind- und wasserdichte Außenjacke kombiniert mit einer wärmenden Innenjacke, die mittels Reißverschluss (und Fixierungen an Kragen und Ärmeln) in die Außenjacke eingezippt wird. Diese Kombination ergibt eine Winterjacke. Ohne Innenjacke haben Sie eine Regenjacke für die restlichen Jahreszeiten, und auch die Innenjacke ist solo tragbar.

Deswegen wird sie auch gerne als 3-in-1-Jacke bezeichnet. Die Innenjacke ist einzeln tragbar, die Außenjacke auch – und zusammen sowieso, das macht sogar drei Jacken. Als Innenjacke kommt entweder Fleece, Daune oder eine wattierte Jacke zum Einsatz.

Durch das gemeinsame Tragen werden die Eigenschaften der Outdoorjacken kombiniert und man hat die passende Jacke für jede Situation parat.

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Die entscheidenden Kaufkriterien bei Outdoorjacken

Passform

Nur eine gut sitzende und passende Jacke kann ihre Eigenschaften ausspielen und richtig funktionieren. Hard- und Softshelljacken sollten eng anliegen, da so der Feuchtigkeitstransport unterstützt wird. Isolierende Jacken sollten eher locker sitzen, da so Luftpolster geschaffen werden, die erwärmt werden, was den Isoliereffekt verstärkt.

Eine gute Passform ist beim Klettern besonders wichtig: Es kommt auf die Freiheit im Arm- und Schulterbereich an. Ebenso wichtig ist ein ausreichend langer Schnitt, damit die Jacke nicht ständig unter dem Klettergurt hervorrutscht.

Feuchtigkeitstransport

Gerade bei anstrengenden Aktivitäten steht der Feuchtigkeitstransport an oberer Stelle. Das ermöglichen atmungsaktive Jacken. Damit Feuchtigkeit effektiv nach außen transportiert werden kann, sollte die Jacke eng anliegen. Nur so kann der Wasserdampf mit so wenig Widerstand wie möglich entweichen und die Haut bleibt trocken.

Wie erkennt man, ob eine Jacke atmungsaktiv ist?

Funktionsjacken mit Membran-Systeme wie z.B. Goretex oder Sympatex sind atmungsaktiv. Outdoorjacken wie die Softshell, Fleece oder Doppeljacken sind in der Regel ebenfalls sehr atmungsaktiv.

Wasserdicht

Informationen darüber, ob eine Funktionsjacke wasserdicht ist, gibt die Wassersäule. Die Wassersäule ist eine Einheit zur Bestimmung, wie viel Wasserdruck die Jacke pro Millimeter aushält. Umso höher die Wassersäule, desto wasserdichter ist die Jacke. Die Bezeichnung „wasserdicht“ alleine gibt meistens wenig Informationen darüber, ob die Jacke wirklich dauerhaft wasserdicht ist.

In Deutschland gelten Funktionskleidung ab 800mm Wassersäule als wasserdicht – diese halten 800 Sekunden konstanten Wasserdruck aus, bevor Wasser das Material durchdringt. Im Vergleich gibt es auch Hardshelljacken mit einer Wassersäule von 30.000mm (etwa 8 Stunden resistent gegen Wasser). Beide Jacken tragen die Bezeichnung „wasserdicht“. Wie Sie sehen, ist die Wassersäule viel relevanter, als die Bezeichnung „wasserdicht“.

Luftpolster

Da Luft der beste Isolator ist, ist ein kleines Luftpolster zwischen den Lagen optimal. Deswegen sollte die Isolationsjacke nicht zu eng sitzen. Zusätzlich verhindert man, dass die Füllung stark komprimiert wird und somit Kältebrücken entstehen.

Bei der Anprobe sollte beachtet werden, dass unter eine Soft- oder Hardshelljacke immer noch eine Zwischenlage (Fleece, Kunstfaser- oder leichte Daunenjacke) passen muss. Eine Anprobe nur mit einem T-Shirt ist nicht ratsam.
Bildquelle: #70259170 © gpointstudio Fotolia.com

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